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Der Garten des Heile(n)s

So wird der Stiftsgarten seit Beginn der Rekultivierung auch genannt. Die wunderschöne Anlage mit dem Pavillon in seiner Mitte wurde in der Mitte des 17. Jahrhunderts nach Plänen des Admonter Hofgärtners Hans Strudl und des Stiftsbaumeisters Domenico Sciassia angelegt.

Im Jahre 2004 wurde die vierteilige barocke Struktur des Gartens nach Plänen der Gartenarchitektin DI Dr.in Karin Hochegger wieder hergestellt. Der Neugestaltung der einzelnen Viertel liegen einerseits die vier Elemente Feuer, Wasser, Erde und Luft zugrunde, andererseits auch vier bedeutende Abschnitte der christlichen Heilsgeschichte.

 

 

Erde. Die Schöpfung als Gärtnerin

Aus 100 handgemeißelten Steinquadern einer alten Brücke entsteht hier eine „Überlagerung“ der je 50 hellsten Sterne des nördlichen und des südlichen Sternenhimmels. Sonne, Mond und Erde sowie auch die Milchstraße werden symbolisch dargestellt, in einem kreisrunden, vom Himmelsäquator begrenzten Bereich. Eingebunden in das Ganze des Universums kommt hier die Natur als Gärtnerin zur Geltung – auf kargen, steinigen und sandigen Böden. Die Idee sowie die künstlerische Gestaltung der Steinquader-Sterne obliegt dem Bildhauer Mag. Georg Planer. Sie sind herzlich eingeladen, die Sterne und die Milchstraße als Pate oder Patin zu finanzieren.

Stein-Sterne
Luft. Die Gottesmutter Maria als Gärtnerin

Anhand der zahlreichen Blumenlegenden, die sich um das Leben der Mutter Gottes gebildet haben, wurde aus diesem Feld ein Rosengarten gestaltet. Vier Wege führen in die Mitte der Anlage, welche eine Laube bildet. Die Blüten der Rosen werden zu Blütensalz, Rosengelee und Rosenessig verarbeitet. Übernehmen Sie eine Rosenpatenschaft für eine der 1300 Rosen! In unserem Rosenbuch finden Sie die einzelnen Sorten und für € 50,00 haben Sie eine Patenschaft für 5 Jahre.

Rosengarten
Feuer. Die Heilige Hildegard von Bingen als Gärtnerin

In der Mitte dieses Viertels lädt ein Labyrinth nach dem Vorbild von Chartres ein. Hier bricht man zur eigenen Mitte hin auf, im Erleben von 2 Polaritäten, 4 Elementen, 7 Ebenen auf den 14 Stufen des Lebensweges in 28 Windungen. In den rundherum angelegten flammenförmigen Beeten werden u.a. Kräuter gepflegt, denen in der Hildegard-Medizin wärmende Funktion zugeschrieben wird.

Labyrinth
Wasser des Lebens

In der Mitte dieses Feldes wurde der historische Brunnen aus barocken Steinelementen nach vielen Jahrzehnten der Zwischenlagerung wieder aufgestellt. Vier geschwungene Wege führen vom zentralen Bereich um den Brunnen zu den vier Eckpunkten des Feldes. 

Wasser des Lebens
Österreichischer Weg der Steine

Dieser Weg mit 94 Steinen aus verschiedenen Steinbrüchen Österreichs, der sich entlang der
Gartenmauer erstreckt, wurde am 9. Juni 2010 anlässlich der 50. Jahrestagung für Sicherheit im
Bergbau auf Initiative von Günther Egger eröffnet.

 

Weg der Steine